
Die Zuschauer am österreichischen Red Bull Ring erlebten im Rahmen des DTM-Wochenendes einen packenden dritten Lauf des Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland. In einem von engen Zweikämpfen und Taktik geprägten Rennen sicherte sich Porsche-Junior Marcus Amand den Sieg. Der Pilot von Proton Competition setzte sich in einem hauchdünnen Finale gegen die starke Konkurrenz durch.
Der Start als Schlüssel zum Erfolg
Schon beim Erlöschen der Startampel fiel die Vorentscheidung um den Sieg. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 20 Grad Außentemperatur erwischte Marcus Amand den besten Start. Er zog sofort an Pole-Setter Alexander Tauscher vorbei und übernahm die Führung des 30 Fahrzeuge starken Feldes. Dahinter entwickelte sich auf der Highspeed-Strecke in der Steiermark ein intensiver Schlagabtausch mit zahlreichen Positionswechseln.
Besonders Keagan Masters zeigte eine starke Anfangsphase. Von Startplatz vier aus ins Rennen gegangen, schob sich der Südafrikaner bis zur dritten Runde auf den dritten Rang vor. In Runde acht gelang ihm schließlich das entscheidende Überholmanöver gegen den bis dahin zweitplatzierten Deutschen Alexander Tauscher.

Safety-Car-Phasen sorgen für Hochspannung
Das 30-minütige Rennen wurde gleich zweimal durch das Safety-Car unterbrochen, was das Feld jeweils wieder dicht zusammenführte. Marcus Amand behielt bei den Re-Starts jedoch die Nerven und verteidigte seine Führung souverän. Drei Runden vor Ende der Renndistanz blies Masters zur Schlussattacke auf den Spitzenreiter.
In einem packenden Duell Rad an Rad behielt Amand jedoch die Oberhand. Nach insgesamt 20 Rennrunden überquerte der Porsche-Junior die Ziellinie mit einem minimalen Vorsprung von gerade einmal 0,168 Sekunden vor seinem Teamkollegen Masters. Tauscher komplettierte das Podium als Dritter.
Starke Aufholjagden im Mittelfeld
Hinter dem Führungstrio überzeugte der Niederländer Niels Langeveld für das neue Team Laptime-Performance auf Platz vier. Die spektakulärste Leistung des Tages zeigte jedoch Talent-Pool-Pilot Matheus Ferreira aus Brasilien. Nach einem schwierigen Qualifying startete er nur von Rang 16, kämpfte sich aber mit präzisen Überholmanövern bis auf den fünften Platz nach vorne. In der ProAm-Wertung sicherte sich Sören Spreng den Klassensieg.
Rennergebnis: 3. Lauf (Top 7)
1. Marcus Amand (FIN/Proton Competition)
2. Keagan Masters (ZA/Proton Competition)
3. Alexander Tauscher (D/Target)
4. Niels Langeveld (NL/Laptime-Performance)
5. Matheus Ferreira (BR/Team GP Elite)
6. Louis Perrot (F/Forch Racing by Atlas Ward)
7. Gustav Burton (UK/Forch Racing by Atlas Ward)
Punktestand nach 3 von 16 Läufen
1. Keagan Masters (ZA/Proton Competition), 56 Punkte
2. Alexander Tauscher (D/Target), 52 Punkte
3. Theo Oeverhaus (D/ID Racing), 50 Punkte
















