
Großer Jubel beim Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland auf dem Norisring: Der Brite Gustav Burton (Team Forch Racing by Atlas Ward) feierte am Rennsamstag seinen allerersten Sieg in dieser Rennserie. Burton nutzte seine Pole-Position optimal aus und überquerte die Ziellinie nach einem turbulenten Rennen als Erster.
Burton siegt trotz mangelnder Streckenkenntnis
Für den britischen Rennfahrer war der Erfolg auf dem engen Stadtkurs in Nürnberg eine echte Premiere. Burton, der auf Instagram eine Fangemeinde von rund 55.000 Followern unterhält, zeigte sich nach dem Rennen überglücklich:
„Mein erster Sieg fühlt sich großartig an. Ich bin zuvor noch nie auf dieser Strecke gefahren. Das Team hat mir jedoch ein fantastisches Auto hingestellt. In den sozialen Medien wirke ich oft wie ein lockerer Typ, der gerne Spaße macht. Aber das bedeutet keineswegs, dass ich den Siegeswillen und die nötige Ernsthaftigkeit vermissen lasse.“
Hinter dem Premierensieger sicherte sich Keagan Masters (Südafrika/Proton Competition) den zweiten Platz. Der dritte Podiumsplatz ging an den niederländischen Porsche-Junior Flynt Schuring (Schumacher CLRT). Durch dieses Resultat übernahm Masters mit nun 177 Zählern die Führung in der Gesamtwertung.
Massenunfall sorgt für rote Flaggen in Nürnberg
Der Start auf dem nur 2,126 Kilometer langen und anspruchsvollen Stadtkurs verlief für den Polesetter Burton reibungslos. Er verteidigte die Führung gegen das restliche, 28 Fahrzeuge starke Feld der 520 PS starken Porsche 911 GT3 Cup.
Im hinteren Feld kam es jedoch bereits nach wenigen Metern zu einer schweren Kollision. Der Unfall zwang drei Piloten vorzeitig zur Aufgabe. Nach einer kurzen Safety-Car-Phase entschied die Rennleitung wegen der aufwendigen Bergungsarbeiten auf Rennunterbrechung (Rote Flagge).
Spannender Restart und Auszeichnung für die schnellste Runde
Das Rennen wurde schließlich hinter dem Safety-Car mit einer Restlaufzeit von rund 17 Minuten neu freigegeben. Burton behielt beim Restart die Nerven, obwohl er in den verbleibenden Runden permanent von seinen Verfolgern Masters und Schuring unter Druck gesetzt wurde.
Nach insgesamt 30 absolvierten Runden stand der Sieger fest. Burton feierte ausgelassen auf dem Dach seines Rennwagens. Neben dem Podiumsplatz sicherte sich der drittplatzierte Flynt Schuring mit einer Zeit von 49,850 Sekunden zudem die schnellste Rennrunde des Tages.

Hintergrund zum Award: Der Pilot, der über die gesamte Saison hinweg die meisten schnellsten Rennrunden einfährt, gewinnt den begehrten „Fastest Lap Award“. Als Preis winkt eine exklusive Porsche Design Chronograph 1 – All Black Numbered Edition.
Fazit: Nervenstärke belohnt
Der Norisring hat seinem Ruf als spektakulärer und unberechenbarer Stadtkurs wieder einmal alle Ehre gemacht. Gustav Burton bewies trotz mangelnder Streckenkenntnis und nach einer Rennunterbrechung eiserne Nerven. Mit diesem Premierensieg meldet er sich eindrucksvoll im Spitzenfeld zurück. Gleichzeitig sorgt der Führungswechsel in der Gesamtwertung durch Keagan Masters für zusätzliche Spannung im weiteren Saisonverlauf des Porsche Sixt Carrera Cup.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Rennen
- Wer hat das Samstagsrennen auf dem Norisring gewonnen?
Der Brite Gustav Burton vom Team Forch Racing by Atlas Ward feierte seinen ersten Sieg. - Wer führt aktuell die Gesamtwertung an?
Keagan Masters übernahm mit 177 Punkten die Tabellenführung. - Warum wurde das Rennen unterbrochen?
Ein Massenunfall kurz nach dem Start machte eine aufwendige Fahrzeugbergung nötig. - Wie lang ist die Rennstrecke auf dem Norisring?
Der temporäre Stadtkurs in Nürnberg hat eine Länge von 2,126 Kilometern. - Welches Auto wird im Carrera Cup gefahren?
Die Piloten starten in baugleichen, 520 PS starken Porsche 911 GT3 Cup-Rennwagen. - Wer fuhr die schnellste Rennrunde?
Der drittplatzierte Porsche-Junior Flynt Schuring mit einer Zeit von 49,850 Sekunden. - Was gewinnt der Fahrer mit den meisten schnellsten Runden?
Den „Fastest Lap Award“ und eine Porsche Design Chronograph 1 Armbanduhr.
















