Sport Manthey Porsche überzeugt beim Le-Mans-Qualifying

Manthey Porsche überzeugt beim Le-Mans-Qualifying

26
Porsche 911 GT3 R, Manthey DK Engineering Starnummer 91
Auf einer schnellen Runde: Porsche 911 GT3 R, Manthey DK Engineering (#91) © Porsche AG
Manthey-Porsche überzeugt beim Le-Mans-Qualifying
Das Qualifying für das legendäre 24-Stunden-Rennen in Le Mans bot pure Spannung. Am Mittwoch starteten zunächst die Bronze-Fahrer in das Zeittraining.
James Cottingham (Großbritannien) steuerte den Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 91 (Manthey DK Engineering). Das Schwesterauto von The Bend Manthey mit der Nummer 92 wurde vom Australier Yasser Shahin durch die 30-minütige Session pilotiert.

Taktischer Windschatten bringt Top-Zeiten

Cottingham nutzte auf seiner letzten schnellen Runde optimal den Windschatten der Konkurrenz. Auf dem 13,626 Kilometer langen Circuit des 24 Heures setzte er im Mittelsektor die LMGT3-Bestzeit. Damit schob er sich auf den vierten Rang vor. Auch Yasser Shahin schaffte trotz eines Rückfalls auf Platz 15 am Ende den Sprung in die entscheidende Hyperpole-Session.

Der Einzug in das Top-10-Finale

Am Donnerstagabend kämpften die 15 schnellsten GT3-Boliden in der ersten Hyperpole-Phase.
  • Startnummer 91: Der amtierende DTM-Champion Ayhancan Güven (Türkei) übernahm das Steuer. In seiner dritten Runde fuhr er auf Platz drei und sicherte den Einzug in das Finale (Hyperpole 2).
  • Das Finale: Timur Boguslavskiy übernahm das Cockpit für den letzten Schlagabtausch. Mit einer Rundenzeit von 3:55,610 Minuten sicherte er dem Team den neunten Startplatz.
  • Startnummer 92: Riccardo Pera (Italien) verpasste in der ersten Hyperpole-Session den Einzug in die Top 10 und landete auf Rang 15. Er teilt sich das Auto mit Yasser Shahin und dem österreichischen Porsche-Werksfahrer Richard Lietz.
Porsche 911 GT3 R, Manthey DK Engineering (#91)
Porsche 911 GT3 R #91 Manthey DK Engineering bei den 24H von Le Mans © Porsche AG

Stimmen der Fahrer vor dem Rennstart

Ayhancan Güven (Porsche 911 GT3 R #91): „Unser primäres Ziel war das Erreichen der Hyperpole 2. Dieser Plan ist voll aufgegangen. Startplatz neun ist eine solide Basis für das lange Rennen. Das Auto funktioniert hervorragend und die Stimmung im Team ist top. Bei 25 GT3-Fahrzeugen von vielen verschiedenen Herstellern erwartet uns ein extrem harter und spannender Wettbewerb.“

Yasser Shahin (Porsche 911 GT3 R #92): „Das Qualifying lief ganz schön stressig. Ich hatte gedacht, ich wäre mit meiner Rundenzeit bereits sicher in der Hyperpole, aber dann musste ich nochmal kämpfen. Doch ich bin immer wieder in Überholverkehr geraten – in Mulsanne lief ich auf einen Aston Martin auf, in Indianapolis musste ich an ihm vorbei. In meiner finalen Runde hat mich ein LMP2-Rennwagen in der letzten Schikane geblockt. Ich freue mich sehr, dass es für die Hyperpole 1 trotzdem noch gereicht hat. Startplatz 15 ist für uns ok.“

 

Fazit: Solide Ausgangslage für den Langstrecken-Klassiker

Manthey Racing hat sich für das 24-Stunden-Rennen in Le Mans eine vielversprechende Ausgangsposition erarbeitet. Während die Startnummer 91 nach einem starken Hyperpole-Finale aus den Top 10 startet, muss die Startnummer 92 das Rennen nach Pech im Zeittraining von Platz 15 aufnehmen. Bei der enorm hohen Leistungsdichte im 25 Autos starken LMGT3-Feld ist für beide Porsche-Crews im Rennen noch alles möglich – die Konstanz auf der Langstrecke wird hier den Ausschlag geben.
Joerg
Hallo ich bin der Jörg und der Gründer dieser Webseite. Ich bin gelernter Kfz Schlosser mit Kfz Meistertitel mit genügend Berufserfahrung und früher aktiv im Fußball später im Motorsport mit der Sicht eines Mechanikers und als Fahrer unterwegs mit Interesse für Neuheiten aus der Automobilwelt sowie technischen Innovationen aus der digitalen und analogen Welt. Ich schreibe hier über alles rund ums Thema Auto den Sport (Motorsport & Fußball) sowie alles was aus der digitalen und analogen Welt stammt. Als Fan des guten Klang´s hab ich schon das ein oder andere Hifi Gerät unter die Lupe genommen.