
Beim weltweit größten Langstreckenrennen treten in diesem Jahr insgesamt 186 Fahrer in drei verschiedenen Wertungsklassen an. Der offizielle Start erfolgt am Samstag, den 13. Juni um 16:00 Uhr (MESZ). Entlang der traditionsreichen Strecke werden am Rennwochenende wieder weit mehr als 300.000 begeisterte Zuschauer erwartet.

Besonders spannend verspricht es in der LMGT3-Klasse zu werden, in der 25 Fahrzeuge an den Start gehen. Nach den großen Erfolgen und Titelgewinnen in den vergangenen zwei Jahren gehört das erfahrene Kundenteam von Porsche auch diesmal zum engsten Favoritenkreis. Das enorme Potenzial des Rennwagens zeigte sich bereits am vergangenen Sonntag: Die Startnummer 91 sicherte sich beim offiziellen Testtag die zweitschnellste GT3-Rundenzeit.
„Nach den Erfolgen unseres Kundenteams Manthey in den vergangenen beiden Jahren kann es auch 2026 nur ein Ziel geben: den Klassensieg“, erklärt Thomas Laudenbach, Leiter von Porsche Motorsport. „Die LMGT3-Klasse ist sehr stark besetzt. 25 Rennwagen von neun verschiedenen Herstellern werden auf der Strecke um jeden Millimeter kämpfen. Wir vertrauen auf die Stärke von Manthey und auf die Erfahrung der Fahrer. Ein weiterer Erfolg würde sich perfekt in das 75-jährige Jubiläum von Porsche Motorsport einfügen und die hohe Qualität des Kundensports bei uns unterstreichen.“
Die Cockpit-Besetzungen im Detail
- Startnummer 91 (Manthey EMA): Am Steuer sitzt Werksfahrer Ayhancan Güven aus der Türkei. Der amtierende DTM-Champion und ehemalige Porsche-Junior teilt sich den Cockpit-Platz mit dem Briten James Cottingham und Timur Boguslavskiy.

- Startnummer 92 (Manthey PureRxcing): Dieses Schwesterauto wird unter anderem vom erfahrenen Werksfahrer Richard Lietz gesteuert. Der Österreicher gehört mit sechs Klassensiegen zu den erfolgreichsten Piloten in Le Mans. Er bildet ein Team mit Yasser Shahin aus Australien und dem Italiener Riccardo Pera.

Als dritter Lauf der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) bilden die 24 Stunden von Le Mans den absoluten Höhepunkt der Rennsaison. Aufgrund der extremen Distanz werden bei diesem Event doppelte WM-Punkte vergeben.
Die Manthey-Porsche-Fahrer Ayhancan Güven (#91) und Richard Lietz (#92) zeigen sich vor dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans optimistisch und bereiten sich auf wechselhaftes Wetter sowie eine starke Konkurrenz in der LMGT3-Klasse vor. Güven hofft auf die Fortsetzung der Erfolgsserie, während Lietz den Fokus auf eine komfortable Abstimmung des Porsche 911 GT3 R legt.
Eine weltweite Besonderheit ist der 13,626 Kilometer lange Kurs im französischen Départment Sarthe. Die traditionsreiche Strecke im Süden der 150.000-Einwohner-Stadt Le Mans besteht zum größten Teil aus öffentlichen Straßen. Im Normalbetrieb fahren täglich hunderte Lkw und Pkw über die berühmte Hunaudières-Gerade – auch bekannt als Mulsanne Straight – auf ihrem Weg zwischen Le Mans und Tours.

Zu den herausforderndsten Passagen des Kurses gehören die legendären Porsche-Kurven: Extrem hohes Tempo und schmale Auslaufzonen sorgen dort für zusätzliche Spannung und verlangen den Fahrern alles ab. Den Teams steht diese einzigartige Strecke nur ein einziges Mal pro Saison für Testfahrten zur Verfügung – diese Gelegenheit wurde bereits am vergangenen Sonntag intensiv genutzt.
















