
Vier Rennen, vier unterschiedliche Gewinner: Die DTM präsentiert sich in dieser Saison so unberechenbar wie lange nicht mehr. Vor dem kommenden Rennwochenende auf dem Lausitzring stellt sich die brennende Frage: Erleben die Fans den fünften Sieger im fünften Lauf?
Auer lauert auf die Tabellenführung
Lucas Auer reist als absoluter Lausitzring-Spezialist an. Der Österreicher feierte hier bereits 2016 seinen ersten DTM-Erfolg und stand im vergangenen Jahr zum vierten Mal ganz oben auf dem Podium. Gelingt ihm ein weiterer Triumph, winkt die Spitzenposition in der Gesamtwertung.
Diese verteidigt aktuell Maro Engel. Der Wahl-Monegasse überzeugt durch taktische Meisterleistungen und extrem schnelle Reifenwechsel. Dank dieser Konstanz fuhr Engel selbst von hinteren Startplätzen jedes Mal in die Punkte – alle vier bisherigen Saisonrennen beendete er unter den Top-Sechs.
Das Verfolgerfeld: Aufwind für McLaren und BMW
- Ben Dörr im Aufwärtstrend: Nach einer starken Performance in Zandvoort liegt der McLaren-Pilot auf Tabellenplatz sechs. Das Team hat die Fehler der vergangenen Saison analysiert; Boxenstopps und Rennpace greifen nun perfekt ineinander.
- Kelvin van der Linde voller Elan: Der Schubert-Motorsport-Pilot feierte in Zandvoort seinen ersten DTM-Sieg für BMW. Er reist mit besten Erinnerungen an: 2024 holte er auf dem Brandenburger Kurs einen Sieg sowie einen zweiten Platz.
- Rookie-Überraschung im Ford: Der erst 20-jährige Finn Wiebelhaus ließ aufhorchen. Beim offiziellen DTM-Test vor knapp zwei Wochen fuhr er im Ford Mustang GT3 die absolute Bestzeit.

Heimspiel für Lamborghini-Pilot Paul auf der Marathon-Strecke
Der 3,478 Kilometer lange Kurs verlangt den Fahrern alles ab. Zwölf teils extrem langsame Kurven und nur wenige Geraden machen die Strecke zu einer der technisch anspruchsvollsten im gesamten Rennkalender. Für Lamborghini-Werkspilot Maximilian Paul steht damit ein echtes Heimspiel vor der Tür.
Markenzeichen der Rennstrecke sind zudem die ausgeprägten Bodenwellen, die von den Ingenieuren ein präzises Fahrzeug-Setup erfordern, um das sogenannte Bouncing zu kontrollieren. Zudem sorgt die Fahrtrichtung gegen den Uhrzeigersinn für hohe körperliche Belastungen auf der als „Buckelpiste“ bekannten Strecke.
















