Auto & Mobiles Cupra und bidirektionales Laden: Das Auto als mobiler Energiespeicher

Cupra und bidirektionales Laden: Das Auto als mobiler Energiespeicher

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Cupra und bidirektionales Laden
Cupra und bidirektionales Laden - Cupra als mobiler Energiespeicher © Cupra

Cupra treibt die Elektromobilität einen entscheidenden Schritt voran: Mit der Integration des bidirektionalen Ladens verwandeln sich die vollelektrischen Modelle der Marke in flexible, mobile Stromspeicher. Das bedeutet, dass Fahrzeuge wie der Cupra Raval, der Cupra Born und der Cupra Tavascan nicht nur Energie aus dem Netz aufnehmen, sondern diese bei Bedarf auch wieder abgeben können.

Diese innovative Technologie unterteilt sich in drei zentrale Anwendungsbereiche:

  • Vehicle-to-Load (V2L)
  • Vehicle-to-Home (V2H)
  • Vehicle-to-Grid (V2G)

Die Vision hinter der Technologie

Alexander Buk, Geschäftsführer von Cupra in Deutschland, betont den emotionalen Mehrwert der Elektromobilität: „Die Zukunft der Mobilität ist vollelektrisch – aber sie muss mehr sein als reine Funktion. Mit Modellen wie dem Cupra Born, dem Cupra Tavascan und dem Cupra Raval zeigen wir, dass Elektromobilität emotional, begehrlich und alltagstauglich sein kann. Bidirektionales Laden erweitert diese Idee: Das Fahrzeug wird Teil des persönlichen Energie-Ökosystems und schafft einen echten Mehrwert über das Fahren hinaus.“

Technische Voraussetzungen: Software und Wallbox

Um die bidirektionale Ladefunktion nutzen zu können, müssen bestimmte technische Standards erfüllt sein:

  • Fahrzeug-Software: Bei den neuesten Cupra-Modellen ist die Funktion ab der Software-Generation 6 verfügbar.
  • Bestandsfahrzeuge: Auch viele ältere Modelle sind bereits kompatibel. Voraussetzung ist hier die Software 3.5 in Kombination mit einer Batteriekapazität von mindestens 77 kWh.
  • Zusatzhardware: Für die Nutzung wird zwingend eine kompatible, bidirektionale Wallbox benötigt.

Vehicle-to-Load: Energie für unterwegs und im Alltag

Mit Vehicle-to-Load (V2L) wird Ihr Cupra zur autarken mobilen Energiequelle. Über das Fahrzeug lassen sich externe elektrische Geräte – vom Laptop bis hin zum E-Bike – problemlos mit Strom versorgen.

Je nach Modell und Ausstattung stehen Ihnen dafür eine 230-Volt-Steckdose im Innenraum oder ein spezieller Außen-Adapter für den Mode-3-Anschluss zur Verfügung. Die maximale Energieausgabe liegt bei bis zu 3,6 kW und kann sowohl im parkenden Zustand als auch während der Fahrt abgerufen werden. Eine smarte Steuerung sorgt dabei für Sicherheit: Die Hochvoltbatterie wird geschont, indem die Stromabgabe automatisch gestoppt wird, sobald der Ladestand (SoC) des Autos auf etwa 20 Prozent sinkt.

Vehicle-to-Home: Der Cupra als Teil des eigenen Heimnetzes

Bei Vehicle-to-Home (V2H) fungiert der Cupra in Verbindung mit einer geeigneten Wallbox als zentraler Energiespeicher für das Eigenheim. Dadurch können Haushalte beispielsweise selbst erzeugten Solarstrom zwischenspeichern und in den Abendstunden nutzen oder bei einem Netzausfall als Notstromversorgung auf die Batteriekapazität des E-Autos zurückgreifen.

Cupra und bidirektionales Laden
Cupra und bidirektionales Laden – Cupra als mobiler Energiespeicher © Cupra

Die vollelektrischen Modelle Cupra Born, Tavascan und Raval nutzen bidirektionales Laden, um Strom ins Hausnetz einzuspeisen (V2H), externe Geräte zu betreiben (V2L) oder in das öffentliche Stromnetz zurückzuspeisen (V2G). Diese Technologie verwandelt die Fahrzeuge in mobile Energiespeicher, die ab der Software-Version 3.5 bei 77-kWh-Batterien oder generell ab Generation 6 nutzbar sind.

Fazit: Durch die Integration von Vehicle-to-X-Technologien, insbesondere in Kooperation mit Anbietern wie Elli, steigert Cupra die Alltagstauglichkeit von E-Autos und macht sie zu aktiven Komponenten des persönlichen Energie-Ökosystems.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum bidirektionalen Laden bei CUPRA

  • Welche CUPRA Modelle unterstützen das bidirektionale Laden?
    Die Modelle CUPRA Born, CUPRA Tavascan und CUPRA Raval sind für diese Technologie bereit.
  • Welche Software-Version ist im Fahrzeug erforderlich?
    Bei Neufahrzeugen ist die Funktion ab der Software-Generation 6 integriert. Ältere Bestandsfahrzeuge benötigen mindestens die Software-Version 3.5.
  • Gibt es Einschränkungen bei der Batteriegröße?
    Ja, ältere Fahrzeuge mit Software 3.5 müssen zwingend die große Batterie mit mindestens 77 kWh Kapazität besitzen.
  • Welches zusätzliche Equipment wird für Zuhause benötigt?
    Für die Nutzung von V2H und V2G ist eine kompatible, bidirektionale Wallbox (wie der Elli BiDi Charger) zwingend erforderlich.
  • Kann die Fahrzeugbatterie durch die Stromentnahme komplett leergesaugt werden?
    Nein. Eine intelligente Steuerung schützt den Akku und stoppt die Stromabgabe automatisch, sobald der Ladestand auf etwa 20 Prozent sinkt.
  • Wie viel Strom kann über Vehicle-to-Load (V2L) abgegeben werden?
    Es können externe Geräte über eine 230-Volt-Steckdose oder einen Außen-Adapter mit bis zu 3,6 kW Leistung versorgt werden – auch während der Fahrt.
  • Wie funktioniert das Geldverdienen mit Vehicle-to-Grid (V2G)?
    Über das Angebot von Elli zählt zu Beginn vor allem die reine Ansteckzeit des Autos. Bei passenden Marktbedingungen sind im ersten Vertragsjahr bis zu 720 Euro Prämie möglich.
Joerg
Hallo ich bin der Jörg und der Gründer dieser Webseite. Ich bin gelernter Kfz Schlosser mit Kfz Meistertitel mit genügend Berufserfahrung und früher aktiv im Fußball später im Motorsport mit der Sicht eines Mechanikers und als Fahrer unterwegs mit Interesse für Neuheiten aus der Automobilwelt sowie technischen Innovationen aus der digitalen und analogen Welt. Ich schreibe hier über alles rund ums Thema Auto den Sport (Motorsport & Fußball) sowie alles was aus der digitalen und analogen Welt stammt. Als Fan des guten Klang´s hab ich schon das ein oder andere Hifi Gerät unter die Lupe genommen.